Diese Folgen hat das Fußballspielen im fortgeschrittenen Alter

Fußball ist nicht nur Hobby, sondern auch eine Lebenseinstellung. Das ändert sich im Laufe des Lebens meistens eigentlich nicht und deswegen tummeln sich auch Männer und Frauen jenseits der 40 oder 50 auf dem Platz herum. Doch wie empfehlenswert ist das Fußballspielen im fortgeschrittenen Alter wirklich und fördert man seine Gesundheit oder beschwört man ganz neue Beschwerden und Krankheitsbilder herauf?

Das Herz wird auf Trab gehalten

In einer Untersuchung, bei der u. a. die Universität des Saarlandes beteiligt war, versuchte man festzustellen, wie sehr sich Männer im Durchschnittsalter von ca. 47 Jahren beim Fußball verausgabten. Es stellte sich bei einem Test heraus, dass die Herzfrequenz fast 100 % der Maximalfrequenz erreichte. Bei völlig gesunden Männern ist dieses Ergebnis an sich bedenkenlos. Nichtsdestotrotz besteht durchaus die Gefahr bei unentdeckten Herzschädigungen, dass eine Maximalleistung zu schweren gesundheitlichen Folgen führen kann. Ab einem gewissen Alter zählen nämlich sowohl Männer als auch Frauen zu einer Risikogruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer also Fußball oder andere Sportarten betreibt, sollte seine Gesundheit regelmäßig beim Arzt checken lassen.

Die Verletzungsgefahr steigt mit zunehmendem Alter

Obwohl die Spieldynamik mit Mitte 40 gegenüber Profispielern etwas entschleunigt ist, stellte man fest, dass die Verletzungshäufigkeit dennoch mit 12,4 Verletzungen pro 1000 Trainings- und Spielstunden genauso hoch war. Erklären lässt sich dieses Phänomen mit der allmählich nachlassenden Widerstandsfähigkeit der Gelenke, Muskeln, Sehnen und letztendlich auch der Bänder.

Vorbeugende Maßnahmen wirken nur bedingt

Mit fortschreitendem Alter muss man das Training entsprechend anpassen. Hierbei wird der Aufwärmphase eine wichtige Bedeutung beigemessen. Trotz dieser Bemühungen haben jedoch etablierte vorbeugende Maßnahmen vor dem Training anscheinend wenig Auswirkung auf die Verletzungsgefahr. Denn für eine adäquate Vorbeugung müsste man öfter als einmal die Woche trainieren. Für eine solche zeitintensive Bemühung fehlt den Spielern aber im Alltag schlichtweg die Zeit. Am Wochenende werden dann Spiele ausgetragen, auf die der Körper dann nicht ausreichend vorbereitet ist. Auch Torwarte haben es nicht unbedingt einfacher. Obwohl sie eine geringere Herz-Kreislauf-Belastung erleben, gehören sie statistisch gesehen zu der Gruppe mit den häufigsten Verletzungen.

Zumbatomic – die Zumba-Variante für Kinder

Was für Erwachsene und ältere Menschen gesund und voller Spaß ist, dürfte auch für Kinder bestimmt nicht verkehrt sein. Deswegen dachten sich die Macher hinter Zumba eine besondere und angepasste Variante von Zumba namens Zumbatomic aus. Diese speziellen Kurse richten sich an Mädchen und Jungen im Alter von vier bis zwölf Jahren. Für jüngere Kinder eignet es sich jedoch leider nicht. Bei Zumbatomic hat man sich viele Gedanken gemacht, wie man sowohl Choreografien als auch die Musikauswahl kinderfreundlich gestalten kann. Die Rechnung ist aufgegangen, denn in jeder größeren Stadt werden entsprechende Kurse angeboten.

Musik, die den Kleinen Spaß macht

Die speziell angepasste Musikwahl beinhaltet nicht wie bei der „normalen“ Variante rein lateinamerikanische Klänge. Vielmehr spielt man hier eher Cumbia, Reggaeton oder Hip-Hop mit angesagten Künstlern, die die Teilnehmer kennen dürften. Die Rechnung geht auf, denn zu coolen Stücken kann man sich so richtig austoben und bei Zumbatomic geht es ja in erster Linie um Spaß. Nichtsdestotrotz geht es natürlich auch darum, die Konzentrationsfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Kinder zu fördern. Ganz nebenbei wird auch ihre Koordination entschieden verbessert. Der Stoffwechsel wird angeregt und eine gesunde Lebensweise der Heranwachsenden begünstigt.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Das Besondere an den Zumbatomic-Kursen ist, dass man in den meisten Fällen durchaus auch als Familie teilnehmen kann. Dieses generationsübergreifende Erlebnis kann den Zusammenhalt der Familie stärken und eine gegenseitige Motivation zum Weitermachen fördern. Das dürfte für erwachsene Sportmuffel die ideale Möglichkeit sein, zusammen etwas Aktives zu unternehmen – und diese Begeisterung ist zweifellos ansteckend. Auch Kinder profitieren davon, denn mit Mama und Papa tanzen zu können, dürfte einen Heidenspaß ergeben.

Ein sanfter Übergang zu „richtigen“ Zumba-Kursen

Ab 12 Jahren können Kinder dann in einen normalen Zumba-Kurs wechseln. In vielen Städten werden auch spezielle Kurse angeboten, die das Bindeglied zwischen Zumbatomic und Zumba darstellen.

So bereiten Sie Ihren Körper ideal vor

Egal ob man als Profi- oder Freizeitsportler auftritt: Es sollte als oberste Prämisse gelten, sorgsam mit dem eigenen Körper umzugehen. Gerade beim Beachvolleyball lassen sich viele unnötige Verletzungen und Belastungen relativ einfach durch eine gute Vorbereitung gezielt umgehen. Besser noch: die eigene Leistungsfähigkeit wird darüber hinaus optimiert. Beim Volleyball strebt man in der Regel eine Trainingszeit von höchstens zwei Stunden an. Das eigentliche Aufwärmen muss nicht über 15 bis 20 Minuten hinausgehen. Ein grundsätzliches Training lässt sich in mehrere Schritte unterteilen.

Den Kreislauf langsam anregen

Um den Kreislauf langsam hochzufahren, kann man mit lockeren Laufübungen anfangen. Innerhalb dieser Phase kann man ruhig Bewegungen einbauen, die man durchaus auch beim Beachvolleyball regelmäßig nutzt. Das können bspw. kreisende Armbewegungen sein, seitliches Laufen oder ein lockerer Lauf mit gelegentlichen Hopsern. Zwischendurch kann man einen kurzen Sprint einschieben, der mit einem Blocksprung endet – hierbei sollte man mit beiden Füßen abspringen und auch mit beiden landen. Das kann man einige Male wiederholen.

Jetzt kommen die Gelenke und Muskeln dran

Im Volleyball wird die Schulter besonders von Angreifern stark beansprucht. Das kann schnell zu Verletzungen führen. Auch umgeknickte Finger kommen häufig vor, sei es beim Blocken oder beim Pritschen. Durch abrupte Bewegungen werden auch die Gelenke besonders gefordert. Aus diesen Gründen sollte man sich der Schulter, der Hüfte, den Fingern und den Knien widmen. Passende Übungen können Ausfallschritte im Wechsel sowie das Ballen der Hände bzw. Finger sein. Für die Schulter sollte man Außenrotationsbewegungen sowie sogenannte Reverse Flys durchführen. Zu guter Letzt empfiehlt es sich, diese Phase mit leichten Dehnungen zu ergänzen.

Die Technik aktiv integrieren

Die dritte Phase zielt auf die Integrierung von Techniken wie Baggern, Pritschen sowie Schlagen. Das Pritschen kann man gegen eine Wand oder gemeinsam mit einem Spielpartner üben. Eine geringe Rotierung des Balls sollte angestrebt werden. Nach dem gleichen Prinzip wird das Baggern geübt. Um die Genauigkeit zu verbessern, eignet es sich, eine kleine Fläche einzubinden. Am Ende nimmt man sich das Schlagen vor. Hier empfiehlt es sich, eine Wand zu nutzen, damit der Ball vom Boden gegen die Wand springt und in Schlaghöhe zurückkehrt. Zu guter Letzt kann man am Netz weitermachen und langsam aber sicher zu den ersten Trainingseinheiten übergehen.

Wenn der optimale Schwung einfach nicht klappt

Viele Anfänger kennen zweifellos das folgende Szenario: Die ersten Trainingsstunden klappen wie am Schnürchen und der Trainer ist ebenfalls vollauf zufrieden. Doch kaum ist man auf sich selbst gestellt, will einfach nichts mehr klappen. Warum? Das hat vielerlei Gründe – sowohl psychologische als auch technische. Im Folgenden werden wir versuchen, die näheren Ursachen auszuleuchten und einige Tipps bereitzustellen.

Eigentlich ist das Ziel sehr simpel

Betrachtet man den ganzen Vorgang des Abschwungs aus einer sachlichen Perspektive, so geht es letztendlich „nur“ darum, den kleinen weißen Ball zu treffen. Bis dahin muss der Spieler allerdings einen nicht zu unterschätzenden Bewegungsablauf vollziehen. Darin liegt oftmals das Problem, denn bis alles in Fleisch und Blut übergeht, denken gerade Anfänger an zu viele Dinge auf einmal. Das Schwungtempo spielt ebenfalls eine Rolle, denn zu häufig wird dieses lediglich in einer Geschwindigkeit geübt oder gespielt – für die Praxis ist das kontraproduktiv. Übungen, bei denen man den Bewegungsfluss bewusster erlebt und durchläuft, können hilfreich sein. Das kann u. a. Tai Chi Golf sein. Dabei werden Bewegungen kontrolliert und vor allem langsam geübt, bis man sie sich schließlich eingeprägt hat.

Es geht nach dem Balltreffer weiter

Für viele Spieler ist der Golfschwung nach dem Treffer zu Ende, doch um langfristig eine saubere Technik zu beherrschen, sollte man sich von dieser Vorstellung verabschieden. Wenn man genau weiß, wo der Schwung enden wird, kann man sich die gesamte Bewegung genauer mental vor Augen führen und entsprechend üben. Bei den Tai-Chi-Übungen wird man somit automatisch zu schnell und unkontrolliert agieren, doch nach mehreren Durchgängen vervollständigt sich das mentale Bild des eigenen Schwungs. Das alles sollte man zunächst einmal ohne Ball üben.

Langsam und schnell – das simple Geheimnis dahinter

Nach vielen Tai-Chi-Übungen ist man irgendwann in der Lage, die Dauer des eigenen Schlags genau zu bestimmen. Diese auf Kommando um die Hälfte oder ein Viertel zu verkürzen oder zu verlängern, fordert absolute Kontrolle. Es kann durchaus helfen, die Augen dabei zu schließen.

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Yin Yoga – ein spannender Yoga-Ansatz mit Ursprüngen im Kampfsport

Yin Yoga wurde ursprünglich vom Kampfsportler Paulie Zink erdacht. In jungen Jahren lernte er Yoga kennen und profitierte von den darin gelehrten Konzepten. Nach mehreren Kampfsport-Titeln entschloss er sich, einen eigenen Stil zu entwickeln, der seine Erfahrungen aus dem klassischen Yoga mit Kampfsport-Techniken und chinesischer Medizin kombiniert. Jahre später kam ein Man namens Paul Grilley mit dieser Yoga-Richtung, damals noch Tao-Yoga genannt, in Kontakt. Er stattete sein erlangtes Wissen mit eigenen Ideen aus und gab das Ergebnis an seine Schülerin Sarah Powers weiter. Powers nannte diese neue Strömung Yin Yoga.

Wofür steht Yin Yoga?

Yin Yoga zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht unbedingt um fließende Bewegungen geht. Vielmehr sollen Energieblockaden gelöst werden, indem man die Posen lange hält. Die Energie soll in der Folge frei fließen können. Yin Yoga stellt hohe Ansprüche an den Praktizierenden. Diese Mühe wird belohnt, denn viele Menschen mit Fehlstellungen oder chronischen Krankheiten merken nach konsequenter Anwendung eine spürbare Milderung der Symptome. Yin Yoga konkurriert nicht mit eher dynamischen und eher yanglastigen Yogastilen. Vielmehr stellt sie eine Ergänzung dar, da Yin und Yang sich komplettieren. Yin ist die weibliche Energie, die die Praktizierenden zur Ruhe kommen lässt und sowohl mit Gelenken als auch Knochen verbunden ist. Yang hingegen steht für die männliche Kraft. Diese ist mit unseren Muskeln verbunden – so wie unser Alltag mit Bewegung verbunden ist. Beide Facetten ergänzen sich perfekt und können nicht ohne einander existieren.

Tiefenwirkung, die in allen Ebenen unseres Körpers spürbar ist

Im dynamischen Yoga liegt der Fokus auf der Muskulatur. Aktivität wird angestrebt. Yin Yoga ist hingegen passiv und durchdringt Ebenen sowie Schichten des Körpers, an die dynamische Yoga-Methoden nicht herankommen. Beim Yin Yoga ist der Rücken immer rund. Das hebt sich vom dynamischen Yoga ab, wo man nach Möglichkeit versucht, den Rücken bewusst gerade zu halten. Ein runder Rücken hat natürlich einen Grund, denn so fördert man die Dehnung. Deswegen eignet sich Yin Yoga auch für ältere Menschen, da das Phänomen der immer unbeweglicher werdenden Gelenke durchaus gemildert werden kann.

Die praktische Anwendung

Asanas beim Yin Yoga werden besonders lange gehalten – in der Regel bis zu fünf Minuten. Die Theorie besagt, dass ein Körper erst innerhalb dieser Zeit in der Lage ist, sich so richtig darauf einzustellen. Nichtsdestotrotz sollten gerade Anfänger es nicht übertreiben, um Überdehnungen nicht zu provozieren. Deswegen sollte man sich ganz nach individuellem Fortschritt herantasten. Eine schrittweise Annäherung erhöht die Flexibilität langfristig. Anspannungen werden gelindert oder sogar gelöst. Das Chi im Körper wird harmonisiert.

Eisklettern: Eine Extremform der Kletterkunst

Wer als erfahrener Kletterer neue Herausforderungen sucht, dürfte beim Eisklettern eine ganz neue Erfahrung machen. Die Unterschiede fangen bereits beim Terrain an: Wo man beim herkömmlichen Klettern Felsformationen oder Berge bezwingt, so beschäftigt man sich beim Eisklettern mit steilen Eisformationen, gefrorenen Wasserfällen und Steileis – und das mit Spezialausrüstung. Eisklettern ist eine extrem fordernde Sportart, die noch mehr Leistung verlangt als die etwas sommerliche Variante. Bevor es losgeht, muss natürlich eine gründliche Vorbereitung erfolgen.

Die Geschichte des Eiskletterns

Bereits im Jahre 1768 waren die ersten „Eiskletterer“ unterwegs, damals bei der Erstbesteigung des beeindruckenden Mont Blanc. Zu dieser Zeit war es üblich, mit Eispickeln Stufen zu formen. Jahrhunderte später verfeinerte man dieses Verfahren und nutzte Steigeisen. Nichtsdestotrotz bezeichnen viele das Jahr 1975 als den wahren Beginn des Eiskletterns. Damals wurde ein Eisfall in der Schweiz namens Cascade du Dar vom Bergsteiger Douglas Haston erklommen. Wie viele Extremsportarten, blühte das Eisklettern in den 90er-Jahren auf und wird seitdem sogar in Wettkämpfen ausgetragen.

Routen, die sich von Jahr zu Jahr ändern

Im Vorfeld müssen sich Kletterer mit der Beschaffenheit des Eises an sich vertraut machen, denn nicht jeder Ort eignet sich zum Eisklettern. Hinzu kommt die Eigenart, dass Eisformationen in jedem Winter ihr Antlitz immer wieder verändern. Somit wird eine bereits gekletterte Route im nächsten Jahr zur neuen Herausforderung mit neuen Eigenschaften. Das zwingt Eiskletterer dazu, in den meisten Fällen ihre Sicherungen selbst anzubringen. Diese Verantwortung erhöht das Risiko für Kletterer zusätzlich, denn unerfahrene Kletterer können die Qualität der angebrachten Sicherungen nicht zuverlässig beurteilen.

Farbenpracht sowie eine atemberaubende Sicht

All diese Mühen werden aber entschädigt, wenn man beim Eisklettern verharrt und sich umschaut. Es bieten sich nicht selten farbenprächtige Anblicke in pittoresker alpiner Pracht. All das und mehr macht eine Eisklettertour besonders unvergesslich.

Das macht eine gute Bowlingbahn aus

Redet man über Bowling, so ist meistens zuerst die Rede von der richtigen Technik. Verständlich, da man, wie bei allen Sportarten, irgendwann nicht mehr mit Glück allein gegen erfahrene Spieler bestehen wird. Bowlingkugel? Ausrüstung? Alles natürlich auch wichtig, doch das Erlebnis Bowling ist nicht komplett, wenn die entsprechende Bowlingbahn nicht allen Ansprüchen genügt.

So ist eine Bowlingbahn beschaffen

Eine Bowlingbahn an sich ist entweder aus Kunststoff oder aus lackiertem Holz gebaut. Damit sie die typischen Eigenschaften behält, behandelt man sie in regelmäßigen Abständen mit einem Ölfilm. Dies garantiert, dass die Seitenrotation dank des Öls erst kurz vor den Pins zur Geltung kommt. Eine öl-freie Bahn lässt den Ball beim Vorhandensein einer Rotation sofort ins Aus bzw. in die Rinne rollen. Das letzte Drittel der Bahn bleibt trocken.

Jede Bahn besteht aus drei wichtigen Bereichen

Man unterteilt die Bahn in drei Bereiche: Anlauf, Foullinie und Lauffläche. Als Anlauf bezeichnet man den Bereich, in dem sich Spieler aufhalten oder bewegen, um einen Wurf zu bewerkstelligen. Die Foullinie ist eine Linie, die Anlauf und Lauffläche trennt. Heutzutage ist hier eine Lichtschranke vorhanden. Übertritt ein Spieler diese Linie beim Werfen, so ertönt ein Signal und der Wurf wird als Foul eingetragen. Alle so umgeworfenen Pins zählen nicht. Die Lauffläche ist in der Regel fast 19 Meter lang und läuft vom Anlauf bis zum sogenannten Pindeck, wo die zehn stehen. Spieler betreten diese Fläche nicht. Die Lauffläche ist in drei Bereiche unterteilt: Heads, Pines und Backend. Zu guter Letzte gibt es die Rinnen links und rechts, in der schlecht gespielte Kugeln landen.

Zuverlässiges Zählen, damit man sich auf das Spiel konzentrieren kann.

Vor Jahren zählte man noch die Punkte jeder Runde mit Papier und Stift. Hierfür gab es praktische Formulare, auf denen man den aktuellen Stand eintrug. Später schwenkte man auf Tafeln mit abwischbaren Folien um. Heutzutage setzt man allerdings auf Bahncomputer, die alle Ergebnisse minutiös festhalten. Dank Lichtschranken werden außerdem Würfe jenseits der Foullinie als solche registriert und die entsprechenden Würfe nicht gewertet.

Ein besseres Spiel durch bessere Beinarbeit

Von außen dürfte die Größe eines herkömmlichen Squashfeldes recht überschaubar wirken, denn „nur“ 9,75 m mal 6,40 m klingt nicht nach viel Anstrengung. Doch diese oberflächliche Einschätzung täuscht, denn diese Überschaubarkeit wird durch das intensive Spieltempo mehr als ausgeglichen. So kann ein Squashball in der Praxis bis zu 200 km/h schnell werden und prallt darüber hinaus mit dieser Geschwindigkeit noch an Wänden ab. Daher ist die optimale Position essentiell für ein gutes Spiel.

Die T-Position ist das Fundament

Wer als Spieler möglichst kurze Laufwege anstrebt, sollte in der Mitte des Squashplatzes stehen. Diese bezeichnet man auch als die T-Position. Man sollte also versuchen, den Gegner dazu zu bringen, diese T-Position zu verlassen. Das schafft man, in dem alle möglichen Schlagvarianten wie Cross, Longline, Stop, Lob oder Boast souverän ausgeführt werden. In dem Fall ist der Gegner gezwungen, die Position zu verlassen und man kann selbst zur Stelle sein.

Den Gegner binden und ermüden lassen

Bei ebenbürtigen Gegnern ist dieses Unterfangen jedoch nicht ganz leicht, aber ein paar Tipps können helfen. Nicht selten reichen bereits wenige Longlines aus, die den Gegner im hinteren Teil des Feldes festmachen. Bei spontan gespielten Variationen wie Stopballs, muss der Gegner schnell reagieren und ermüdet dementsprechend schneller.

Essentielle Beinarbeit kann ein Spiel entscheiden

Im Laufe des Spiels wird es unvermeidbar sein, die T-Position wieder zu erkämpfen. Darüber entscheidet aber nicht nur eine saubere Schlagtechnik, sondern auch die Ausdauer der Beine. Diese kann man sogar alleine sehr gut mit sogenannten Ghostings üben. Das sind Schattenübungen, bei denen man ohne Ball aber mit Schläger in alle vier Ecken des Feldes sprintet. Wer keine Muße oder Zeit dafür hat, kann natürlich auch einfach eine Runde mehr spielen.

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Trainingstipps: Nützliche Übungen als Spielformen

Die Badminton-Fähigkeiten zu verbessern ist zweifellos kein Hexenwerk. Außerhalb der normalen Spielarten kann man das Feld auch für diverse Spielformen nützen, die nicht nur äußerst lehrreich für Anfänger und Fortgeschrittene sein können, sondern die auch noch ganz schön viel Spaß machen. Hier stellen wir drei Varianten vor:

Der Rundlauf – spaßig und dennoch fordernd

Der Rundlauf ist vielen bereits aus der Kindheit und auch eher aus dem Tischtennis bekannt und auch beim Badminton macht diese leichte Abwandlung ziemlich viel Spaß. Dazu unterteilt man die Spieler, von denen mindestens drei an der Zahl vorhanden sein sollten, auf beiden Seiten des Netzes in einer Reihe. Dann folgt ein Ballwechsel, bei dem sich der Spieler nach jedem Schlag schnell zur anderen Spielfeldhälfte begibt und sich anstellt, bis er den Ballwechsel aufnehmen kann. Genau wie beim Tischtennis hat jeder Spieler eine gewisse Anzahl an „Leben“. Durch das Ausscheiden von Spielern zieht sich das Spieltempo immer weiter an.

Das chinesische Doppel

Das chinesische Doppel ist ein hervorragendes Trainingsinstrument, um das Spiel am Netz zu verbessern. Durch die lockere Spielweise dient es aber auch als Auflockerung. Beim chinesischen Doppel spielt man mit vier Spielern auf dem Vorderfeld. Jeweils zwei Spieler bilden ein Team und müssen den Ball abwechselnd spielen. Das Spiel läuft entweder auf Zeit oder wird nach Erreichen eines bestimmten Punktestands beendet.

Das englische Double

Diese Spielvariante führt man mit vier Teilnehmern auf dem ganzen Doppelfeld aus. Alle vier müssen ihr Halbfeld verteidigen. Wie beim Rundlauf besitzt jeder Spieler eine bestimmte Anzahl von „Leben“, die man bei Spielfehlern verliert. Sind am Ende lediglich zwei Spieler übrig, wird der Sieg nach Punkten gespielt. Bei der nächsten Runde hat der Gewinner der Runde als Handicap ein Leben weniger.

Wie man den eigenen Aufschlag facettenreicher gestaltet

Beim Tennis gibt es so einige Techniken, die bei optimalem Einsatz das Spiel entscheiden können. Durch das schnelle Tempo bedingt, liegt darin die größte Herausforderung für Spieler, denn es spielt nicht nur die körperliche Fitness eine Rolle, sondern durchaus auch, wie strategisch man vorausplanen kann. Doch alle Vorteile, die ein Spieler hat, werden erheblich geschmälert, wenn ein wesentlicher Punkt des eigenen Spiels immer statisch ist: der Aufschlag. Die Art und Weise des Aufschlags sollte man dem Gegner anpassen können. Selbst minimale Änderungen können gebündelt zum Sieg oder zur Niederlage führen.

Gegner zu analysieren, kann einen Vorteil verschaffen

Tennis ist zwar wissenschaftlich durchaus erforscht, aber keine Wissenschaft an sich. Deswegen gibt es an und für sich keine schablonenhaften Taktiken, die man ohne Weiteres einsetzen kann. Wie richtet man also den idealen Aufschlag aus, der zum aktuellen Gegner passt? Hierbei muss man zahlreiche Parameter berücksichtigen. Es kommt natürlich auch auf die jeweilige Spielsituation an und diese muss man dem Gegner anpassen.

Varianten auszutesten, kann Einiges offenbaren

Wie bereits erwähnt, hat jeder Spieler ganz individuelle Eigenschaften auf dem Platz. Gibt es Informationen oder gar Videomaterial von ihm? Lassen sich gewisse Stärken oder auch Schwächen offenbaren? Wenn man bspw. feststellt, dass der Gegner schwache Rückhand hat, passt man sich dementsprechend an, achtet aber dennoch darauf, wie dieser auf die Ausnutzung seiner Schwäche reagiert. Hierbei empfiehlt es sich, auf Varianten wie Slice nach außen, schnell auf Mann oder durch die Mitte zu setzen. Schnell kristallisiert sich heraus, welche Aufschläge dein Gegner besser oder schlechter parieren kann.

Beobachten und im Kopf einprägen

Was ist die Schwäche oder Stärke beim Return deines Gegners? Welche Return-Variante bevorzugt er dabei? Wenn man wiederkehrende Muster entdeckt, sollte man sie unbedingt im Kopf abspeichern. Dann folgt die praktische Umsetzung. Man könnte bspw. einen weniger bevorzugten Aufschlag des Gegners mehrmals verwenden, bis er sich daran gewöhnt hat, um dann das Muster urplötzlich mit einem Aufschlag auf den Körper und andere Varianten zu unterbrechen. So entsteht eine gewisse Unsicherheit beim Gegner und dein Spiel wird unberechenbarer. Dabei sollte sich allerdings keine Hektik einschleichen, denn diese führt oftmals zu Fehlern. Lieber zwischendurch das Spiel mit mehr Slice entschleunigen und dann wieder das Tempo anziehen.

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