Warum Beachvolleyball so gut für die Gesundheit ist

Beachvolleyball gehört zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Einerseits ist die Verletzungsgefahr relativ gering, andererseits gelten die Herausforderungen für das Herz-Kreislauf-System und die Muskeln als nahezu ideal.

140 Herzschläge pro Minute

Viele Menschen betreiben „ihren“ Sport nicht aus reiner Freude an der Bewegung, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. So ist zum Beispiel bekannt, dass sich regelmäßige sportliche Betätigung positiv auf die Belastbarkeit des Herzens auswirkt. Sportliche Menschen sind weniger anfällig für viele Krankheiten und bleiben oft bis ins hohe Alter mobil. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, sich die Sportarten nicht nur nach persönlicher Neigung, sondern auch nach ihrem Effekt auf die Gesundheit auszusuchen. Und Beachvolleyball ist hier in vielerlei Hinsicht eine gute Wahl. So weiß man zum Beispiel, dass ein normal trainierter Beachvolleyballer es im Spiel auf eine Herzfrequenz von etwa 140 Schlägen pro Minute bringt. Unter Sportmedizinern gilt das als optimaler Wert.

Effektive Fettverbrennung

In Verbindung mit einigen weiteren Kennziffern sorgt die Herzschlagfrequenz für eine sehr effektive Fettverbrennung im menschlichen Körper. Beim Beachvolleyball purzeln also die Pfunde, ohne dass man sich zu sehr verausgaben muss. Beachvolleyball ist zudem vergleichsweise gelenkschonend. So können gerade Menschen mit ein paar Pfunden zu viel auf der Hüfte bei diesem Sport ihrem Wunschgewicht mit großen Schritten näherkommen.

Viele Muskeln spielen mit

Beim Beachvolleyball ist eine Reihe von ganz unterschiedlichen Muskeln und Muskelgruppen im Körper gefordert. Der sandige Untergrund beansprucht die Muskulatur in den Beinen und in der Hüfte. Auch im Bauch-, Rücken und Nackenbereich findet permanente Bewegung statt. Nicht zuletzt ist natürlich auch die gesamte Muskulatur in den Armen gefordert. Anders als beim Training zum Beispiel an Geräten droht beim Beachvolleyball nicht die Gefahr einseitiger Belastungen – schließlich ist jeder Spielzug anders, und deshalb sind immer wieder andere Bewegungen gefragt. Aus sportmedizinischer Sicht ist das geradezu perfekt.

Was tun, wenn der Golfball an einem Baum liegt?

Auch erfahrene Golfer können mal einen schlechten Tag erwischen. Und dann landet der Ball nach einem weiten Schlag nicht auf dem Grün, sondern bleibt vor einem Baum liegen. In einer solchen Situation ist es gut, wenn man die erforderlichen Trickschläge schon vorab im Training geübt hat.

Drehung des Schlägers entscheidet

Vor einer besonderen Herausforderung steht der Golfer, wenn sich der Baum genau zwischen dem Ball und dem Ziel befindet. In jedem Fall liegt die Lösung des Problems in der Drehung des Schlägers. Die Schlagfläche muss zur Seite gedreht werden und in Richtung des Ziels zeigen. Bei Rechtshändern erfolgt die Drehung nach links, bei Linkshändern nach rechts. Beim folgenden Schlag fliegt der Ball in die Richtung, in die zuvor schon die Schlagfläche gezeigt hat. Da der Golfer hier sozusagen in die „falsche Richtung“ schwingen muss, um sein Ziel zu erreichen, ist der Schlag gewöhnungsbedürftig. Aber der Erfolg beweist, dass die Methode richtig ist.

Schläge im Training üben

Um das Umspielen eines Hindernisses zu üben, braucht man im Training keinen echten Baum. Man kann auch zum Beispiel mit seiner Golftasche eine künstliche Barriere schaffen. Hinter diesem Hindernis wird nun der Ball platziert, anschließend übt man den „falschen“ Schwung und das sichere Spielen des Balles. Dabei bekommt man auch sehr schnell ein Gefühl dafür, wie weit der Ball bei dieser speziellen Schlagtechnik ausrollt.

Spiel am Baum: Vorsicht vor Wurzeln

Ein Aspekt, der sich nicht im Training simulieren lässt: die besonderen Herausforderungen durch die Wurzeln eines Baums. Schon so mancher Golfer hat schmerzlich erfahren müssen, was beim schwungvollen Schlag gegen eine Wurzel geschieht. Das Gehölz ist mitunter nur schwer zu erkennen, stellt für den Schläger aber ein unüberwindbares Hindernis dar. Deshalb sollte man, bevor man zum Schlag ausholt, zunächst den Untergrund genau untersuchen. Andernfalls drohen Verletzungen der Hand und des Arms.

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Aufrechter Sitz: Eine zentrale Haltung im Yoga

Wenn sie das Wort Yoga hören, denken viele Menschen wohl gleich an den klassischen Sitz mit gekreuzten Beinen und Händen, die locker auf den Oberschenkeln ruhen. Diese Position wird „Aufrechter Sitz“ oder Muktasana genannt und gehört zu den zentralen Übungen im Asana Yoga.

Die Haltung muss bequem sein

Als weiteren Beinamen trägt die „Aufrechte Haltung“ auch die Bezeichnung „Bequeme Haltung“. Daraus ergibt sich schon, dass die Position mit keinerlei Anstrengungen oder gar Schmerzen verbunden sein darf. Wer nicht ausreichend gelenkig ist oder unter anderen körperlichen Beeinträchtigungen leidet, der sollte seinen Körper nicht in die vorgegebene Position „zwingen“ – denn das würde dem tieferen Sinn des Yoga komplett zuwiderlaufen. Jede Übung sollte nur so weit ausgeführt werden, wie das ohne Schmerzen möglich ist.

So sieht die korrekte Sitzhaltung aus

Sofern die Einnahme der Position schmerzfrei gelingt, sieht der „Aufrechte Sitz“ so aus: Man nimmt auf einem Sitzkissen Platz und kreuzt die Beine. Das Becken ist dabei aufgerichtet, die Knie berühren den Boden. Das Becken sollte sich gegenüber den Knien in einer erhöhten Position befinden. Die Arme liegen auf den Beinen, wobei die Muskulatur entspannt ist und die Handflächen entweder nach oben oder nach unten zeigen. Berühren die Handflächen die Beine, so bedeutet das: „Ich bin eins mit mir und ganz bei mir“. Berühren die Handrücken die Schenkel, so symbolisieren die nach oben zeigenden Handflächen die Offenheit gegenüber Neuem.

Erdung und Entspannung

Beim Muktasana geht es darum, über die Beine und das Becken eine feste Verbindung zum Boden zu fühlen – man wird im wahrsten Sinne des Wortes „geerdet“. Die Kraft fließt von den Beinen durch die Körpermitte zu den Armen und bis zum Kopf. Der Atem geht ruhig und gleichmäßig. Zwischendurch werden Schultern und Brustmuskeln komplett entspannt, man lässt sich nach unten sinken. Diese Bewegung findet zeitgleich mit dem Ausatmen statt. Dieser Ablauf wird einige Male wiederholt, und mit jedem Durchgang wird die Atmung tiefer. Anschließend fühlt man sich fit und ausgeruht wie nach einem erholsamen Schlaf.

Körperspannung und Fingerstärke trainieren

Beim Klettern werden Muskeln beansprucht, die im normalen Alltag eher wenig gefordert sind. Bevor man sich an längere Strecken wagt, sollte man deshalb die betroffenen Muskelgruppen erst einmal gezielt stärken. Und auch später sind die Kräftigungsübungen immer ein sinnvoller Bestandteil des regelmäßigen Trainings.

Ein Klassiker: Liegestütze

Wer glaubt, effektives Krafttraining fürs Klettern wäre nur im Fitnessstudio möglich, der irrt. Für viele Übungen braucht man keinerlei Geräte und auch sonst keine Hilfsmittel. Ein absoluter Klassiker sind zum Beispiel Liegestütze, die fast überall ausgeführt werden können. Wer schon gut im Training ist, der wählt die „normale“ Variante mit ausgestreckten Beinen. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Durchgänge mit geradem Rücken auszuführen und nicht „durchzuhängen“. Einsteiger beginnen mit der einfacheren Variante, bei der die Knie auf dem Boden liegen und die Füße in die Höhe zeigen. Nach einer Weile kann dann mit dem Wechsel zur traditionellen Variante der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Übrigens: Bei der wohl anspruchsvollsten Variante werden die Liegestütze auf Fäusten ausgeführt.

Mit dem Seitstütz die Muskeln stärken

Beim Klettern geht es nicht immer auf geradem Weg nach oben. Je nach Streckenverlauf sind auch seitliche Drehungen erforderlich. Damit sie schmerzfrei gelingen, muss die stabilisierende Muskulatur kräftig genug sein. Sie lässt sich mit Seitenstützen gezielt stärken. Der Kletterer stützt sich dabei seitlich auf einen Unterarm ab, so dass der Körper in einem Winkel von ungefähr 30 Grad zum Boden steht. Wichtig dabei: Außer auf dem Unterarm ruht das Gewicht nur auf der Außenkante eines Fußes. Der andere Fuß und die Beine dürfen den Boden nicht berühren. Um Verletzungen zu vermeiden, muss die Wirbelsäule so gerade wie möglich sein.

Der Rückenstrecker

Eine sehr gute Übung für die hintere und untere Rückenmuskulatur ist der Rückenstrecker. Er kann mit einem Stuhl als Hilfsmittel ausgeführt werden. Und so geht es: Mit dem Bauch flach auf den Stuhl legen, so dass Beine und Brustbereich überstehen. Nun werden Arme und Beine nach vorne beziehungsweise nach hinten gestreckt. Leichte Gewichte in den Händen erhöhen den Schwierigkeitsgrad und verstärken den Trainingseffekt. Das Ziel besteht darin, den gesamten Körper möglichst gerade zu halten.

Kinesiotape zur Vorbeugung: bringt das etwas?

Ein Kinesiotape bringen die meisten Sportler mit einer Verletzung in Verbindung: Wenn Muskeln und Sehnen angegriffen sind, sollen die Bänder den Heilungsprozess beschleunigen und zugleich weitere sportliche Betätigung ermöglichen. Immer häufiger werden die Tapes jedoch auch vorbeugend eingesetzt, vor allem bei sehr rasanten Sportarten wie Squash. Wir sind der Frage nachgegangen, ob eine solche Anwendung tatsächlich sinnvoll ist.

Anwendung in der Physiotherapie

Bekannt ist das Kinesiotape vor allem aus der Physiotherapie. Hier dienen die Tapes zum Beispiel der Stabilisation der körpereigenen Bänder. Außerdem können sie den Heilungsprozess bei muskulären Verletzungen wie etwa einem Muskelfaserriss unterstützen. Bei Lymphödemen lässt sich der Abtransport der Wassereinlagerungen durch Kinesiotapes unterstützen. Die positiven Effekte können sich allerdings nur bei absolut fachgerechter Anwendung einstellen. Werden die Bänder falsch angebracht, drohen bakterielle Infektionen, allergische Reaktionen oder sogar Verbrennungen. Zu fest gezogene Tapes können außerdem die Durchblutung behindern.

Schmerzen lindern und Verletzungen vorbeugen

Vollkommen gesunde Sportler ohne Vorerkrankungen benötigen in der Regel keine Tapes. Gerade beim Squash kommt es jedoch immer wieder zu Verletzungen, die mitunter nicht vollständig geheilt werden können. Mit der Zeit können sich bei gleichbleibender Belastung dauerhafte Schäden an Muskeln und Bändern einstellen. Um dennoch weiter Squash spielen zu können, entscheiden sich dann viele Sportler für einen vorbeugenden Einsatz von Kinesiotapes. Sie wollen dadurch einerseits Schmerzen lindern und andererseits weitere Verletzungen verhindern. Beide Ziele lassen sich erreichen – sofern die richtigen Tapes an den richtigen Stellen genutzt werden. Diese Details sollten Squashspieler immer mit einem erfahrenen Sportarzt besprechen.

Erfolgreiche Selbstanwendung

Nach der eingehenden Untersuchung durch einen Sportmediziner können die meisten Squashspieler ihre Tapes selbst anlegen. Das Geheimnis liegt darin, die jeweiligen Muskelgruppen zunächst vorab zu dehnen und sie in gedehntem Zustand abzukleben. Das Tape darf nicht zu fest, aber auch nicht zu locker angebracht werden. Mit ein wenig Übung findet man rasch die richtige Balance. Wenn trotz der Bänder beim Squash die Schmerzen schlimmer werden, ist ein erneuter Besuch beim Arzt erforderlich.

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Die wichtigsten Verhaltensregeln auf der Bowlingbahn

In vielen Sportarten gelten mehr oder weniger strenge Verhaltensregeln. Es gibt Dinge, die man einfach nicht tut – es sei denn, man möchte negativ auffallen. Solche Regeln gibt es auch beim Bowling. Die wichtigsten haben wir hier zusammengestellt, damit insbesondere Einsteiger nichts ins Fettnäpfchen treten.

Die Bahn ist tabu

Eine der wichtigsten Bowlingregeln, die sich Einsteiger merken müssen: Sie haben auf der Bahn nichts zu suchen. Der Bowlingspieler nutzt den Anlaufbereich, um Schwung zu holen und die Energie auf die Kugel zu übertragen. Spätestens an der Foullinie ist Schluss. Wer beim Anlauf übertritt, kann keine Punkte machen. Auch das absichtliche Betreten der Bahn ist streng verboten. Diese Regel dient einerseits dem Schutz der empfindlichen Bahn und beugt andererseits Verletzungen vor. Für einen optimalen Lauf der Kugel ist eine Bowlingbahn nämlich geölt – und entsprechend rutschig geht es auf ihr zu. Daher gilt: Sollte es aus irgendeinem Grund nötig werden, die Bahn zu betreten, sollte man immer einen Mitarbeiter des Bowlingcenters informieren und keinesfalls auf eigene Faust losmarschieren.

Alle Pins müssen stehen

Beim Bowling kommt es nicht auf möglichst schnelles Spiel an – es gibt also keinen Grund für Hektik. Deshalb gilt es auch als ungeschriebenes Gesetz, dass ein Spieler zunächst das Aufstellen der Pins abwarten muss, ehe er seinen Anlauf beginnen darf. Es müssen zunächst alle Hölzer stehen, erst dann startet die Schrittfolge.

Rechts vor links

Bowling ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Konzentration. Wird ein Spieler abgelenkt, gelingt ihm der Wurf vielleicht nicht richtig. Das ist ärgerlich und verdirbt den Spaß am Spiel. Deshalb ist es üblich, den Spieler, der jeweils an der Reihe ist, in Ruhe zu lassen. In vielen Bowlingcentern liegen allerdings mehrere Bahnen dicht nebeneinander. Hier lassen sich Ablenkungen praktisch nicht vermeiden. Dennoch gibt es auch hier eine Regel, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Regel lautet: Rechts vor links. Gehen zwei Spieler gleichzeitig auf nebeneinander liegende Bahnen, so darf der Spieler auf der rechten Seite anfangen. Hat jedoch einer der Bowlingspieler bereits mit dem Anlauf begonnen, so wartet der jeweils andere den Wurf ab – egal, wer links und wer rechts steht.

Training mit einer Ballmaschine- sinnvoll oder nicht?

Um Badminton zu trainieren, braucht man mindestens zwei Sportler? Stimmt nicht – zumindest dann nicht, wenn man eine Ballmaschine zur Verfügung hat. Wir sagen, wann es sinnvoll ist, mit einer solchen Maschine zu üben.

Schwachstellen gezielt beseitigen

Die meisten Spieler beim Badminton kommen mit einigen Schlägen besonders gut zurecht und mit anderen weniger gut. Mal ist die Vorhand stark, mal die Rückhand. Dem einen gelingen vor allem kurze Schläge übers Netz, der andere punktet über die großen Distanzen. Um während eines Spiels möglichst viele verschiedene Techniken nutzen zu können, empfiehlt es sich, vorhandene Schwächen im Training gezielt anzugehen. Ambitionierte Badminton-Spieler üben also wieder und wieder exakt jene Schläge, die ihnen die größten Probleme bereiten.

Effektives Training mit der Maschine

Eine Ballmaschine befördert den Ball immer auf dieselbe Weise übers Netz. Wer also seine Rückhand trainieren möchte, der richtet die Maschine einfach entsprechend aus – und kann dann in kurzer Folge Dutzende von beinahe identischen Schlägen ausführen. Diese stetige Wiederholung gehört zwar nicht zu den spannendsten Trainingsmethoden, gilt aber als sehr effektiv. Denn je häufiger eine Schlagbewegung ausgeführt wird, desto mehr Routine bekommt der Spieler. Ganz nebenbei ist es später beim Spiel um Punkte einfach ein gutes Gefühl, wenn man weiß, wie man den Ball auch aus schwierigen Positionen heraus sicher übers Netz bekommt.

Wenn keine Ballmaschine vorhanden ist

Leider sind Ballmaschinen beim Badminton nicht so verbreitet wie etwa beim Tennis. Man muss also schon das Glück haben, in einem Verein oder einer Halle zu trainieren, die über eine Wurfmaschine verfügt. Wenn das nicht der Fall ist und man trotzdem ganz gezielt bestimmte Schläge üben möchte, braucht man einen erfahrenen Mitspieler. Er sollte in der Lage sein, die Bälle ähnlich präzise wie eine Maschine anzugeben. Wer einen solchen Partner hat, der kann auch ohne technische Unterstützung ein sehr effektives Badminton-Training absolvieren.

Beim Tennis entscheidet manchmal die richtige Einstellung

„Ich war heute mental nicht so gut drauf“, pflegte Boris Becker mitunter zu sagen, wenn es für ihn in einem seiner Spiele nicht optimal lief. Das war und ist mehr als ein Spruch für die Fernsehkameras, denn beim Tennis kommt es tatsächlich oft auf die richtige Einstellung an – vor allem dann, wenn es „eng“ wird und wenn ein Match auf die Entscheidung zusteuert.

Gut vorbereitet auf den Platz gehen

Für jeden ambitionierten Tennisspieler ist es selbstverständlich, nicht ohne ein Aufwärmprogramm auf den Platz zu gehen. Ein paar Dehn- und Laufübungen, einige Probeschläge und andere Rituale dienen der Vorbereitung auf das kommende Match. Psychologen sagen, dass die geistige Vorbereitung mindestens ebenso wichtig ist wie die körperliche. Soll heißen: Wer schon auf dem Weg zum Platz das Spiel durchdenkt, wer sich die ersten Spielzüge vorstellt und wer sich mental auf den Sieg einstimmt, der ist klar im Vorteil.

Vorab eine Taktik überlegen

Den meisten Tennisspielern hilft es ungemein, wenn sie das Gefühl haben, dass sie das Match kontrollieren können. Es ist immer besser, zu agieren als zu reagieren. Und das wiederum gelingt am besten mit einer klaren Strategie. Vielleicht kennt man seinen Gegner und seine Schwächen schon, vielleicht macht man sich auch nur die eigenen Stärken bewusst. So oder so lässt sich innerhalb von wenigen Sekunden eine klare Taktik entwickeln, die auf direktem Weg zum Sieg führt. Sinnvollerweise sollte sich ein Tennisspieler vor dem ersten Aufschlag auch noch einmal besondere Erfolge und herausragende Punktgewinne aus der Vergangenheit ins Gedächtnis rufen. Das sorgt für eine positive Einstellung und fördert das Selbstvertrauen.

Die Angst besiegen

Auch die beste Taktik ist natürlich noch keine Garantie für den Sieg. Und selbst bei bester Vorbereitung kann es passieren, dass der Gegner unerwartet stark ist. Wenn nicht alles nach Plan läuft und wenn das Spiel in die kritische Phase geht, ist ein kühler Kopf besonders wichtig. Erfahrene Tennisspieler „sammeln“ sich nun noch einmal, konzentrieren sich voll und ganz auf den Sieg und auf ihre eigenen Stärken. So schwindet die Angst vor dem Punktverlust, die Lust auf den Sieg kehrt zurück. Und dank dieser mentalen Power lassen sich dann noch einmal die letzten Reserven mobilisieren, die für Spiel, Satz und Sieg erforderlich sind.

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Erfolgreich verteidigen in Unterzahl

Beim Fußball kommt es immer wieder vor, dass sich das Geschehen plötzlich von der einen Hälfte in die andere verlagert. Schon ein langer Pass genügt, und plötzlich steht der Gegner in Überzahl vor dem Tor. Bei den Abwehrspielern, die den Angreifern zahlenmäßig unterlegen sind, ist nun eine clevere Taktik gefragt.

Ruhig und besonnen agieren

Der erste und wichtigste Tipp für die Verteidigung in Unterzahl heißt: Bloß nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn der Gegner zu früh und ohne Plan attackiert wird, wirkt sich das eher kontraproduktiv aus. Besser ist es, sich einen Überblick über das Geschehen zu verschaffen. Jede Maßnahme, die den Schwung des Angriffs bremst, ist gleich doppelt sinnvoll: Zum einen büßt der Gegner an Tempo ein. Zum anderen haben die eigenen Mittelfeldspieler Zeit, nach hinten zu laufen und hier die Abwehr zu verstärken.

Torschuss verhindern

Es wäre schön, wenn es gelänge, dem Angreifer den Ball abzunehmen und den Angriff so komplett zu beenden. Ist der Gegner in der Überzahl, kann er jedoch mit schneller Ballabgabe zu einem Teamkollegen jedes Manöver der Abwehr buchstäblich ins Leere laufen lassen. Effektiver als der direkte Angriff ist es daher oft, einen Schuss aufs Tor zu verzögern oder ganz unmöglich zu machen. Das gelingt vor allem, indem sich die Abwehrspieler zwischen dem Angreifer und dem Tor in Position bringen.

Nach einem Pass den Ball erobern

Sobald dem Angreifer klar wird, dass er keine freie Schussposition vor dem Tor erreichen wird, muss er den Ball zu einem Mitspieler abgeben. Das Mittel der Wahl ist dann oft ein Pass weit nach links oder rechts außen. Das ist der Moment, in dem die Verteidigung angreifen kann – selbst dann, wenn sie noch immer in Unterzahl ist. Denn der annehmende Angreifer muss den Ball erst einmal unter Kontrolle bringen, ehe er seinerseits einen Pass schlagen oder aufs Tor schießen kann. In diesem Moment ist die Chance besonders groß, dass ein Abwehrspieler das Leder erobern kann. Die akute Torgefahr ist damit erst einmal gebannt.

Mit Lasertechnik auf den Golfplatz gehen?

Viele ambitionierte Golfer schauen beim Kauf ihrer Ausrüstung nicht auf den Preis. Ihnen ist das Beste gerade gut genug. Vor allem für hochwertige Schläger kann man hohe Summen ausgeben. Der neueste Trend, der ebenfalls nicht ganz billig ist, sind Laser-Entfernungsmesser. Ihr Einsatz auf dem Golfplatz ist erlaubt, aber nicht unumstritten.

Entfernung zentimetergenau bestimmen

Wie weit ist das Loch vom Abschlagspunkt entfernt? Wie viele Meter sind es bis zu einem Bunker oder einem anderen Hindernis? Normalerweise beantworten Golfer diese Fragen nach einem prüfenden Blick in die Landschaft und auf der Basis ihrer Erfahrungen. Neuerdings sind jedoch auch immer mehr Sportler mit einem elektronischen Entfernungsmesser auf dem Golfplatz unterwegs. Die kompakten Geräte, die schon für weniger als 200 Euro zu haben sind, versprechen eine hohe Messgenauigkeit und Abweichungen von unter einem Meter. Die Wahl des richtigen Schlages und die optimale Dosierung der Schlagkraft, so das Versprechen der Anbieter, sollen durch die lasergesteuerte Messung wesentlich erleichtert werden.

Energieversorgung über Solarzellen

Die Hersteller der Entfernungsmesser wissen natürlich, dass ein Golfer seine Tasche nicht endlos beladen kann. Für Ersatzakkus zum Beispiel ist in der Regel kein Platz – vom Gewicht, das zusätzlich zu den Golfschlägern getragen werden müsste, einmal abgesehen. Die meisten Anbieter bestücken deshalb ihre Lasergeräte mit Solartechnik und einem leistungsstarken Akku. Die Batterie lädt sich automatisch auf, so dass immer genug Energie zur Verfügung steht. Die höchste Leistung erreichen die Solarzellen logischerweise bei Sonnenschein. Doch auch die Lichtstrahlen, die durch eine geschlossene Wolkendecke dringen, reichen zum Laden des Akkus aus.

Kritik von Puristen

Die Anhänger der „reinen Golf-Lehre“ lehnen elektronische Entfernungsmesser und andere technische Hilfsmittel ab. Sie sind der Meinung, dass man sich allein auf seine Augen und sein Können als Golfer verlassen sollte. Solange der Einsatz von Lasertechnik auf dem Golfplatz jedoch nicht verboten ist, bleibt die Entscheidung für oder gegen die technische Hilfe jedem Spieler selbst überlassen.

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