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Sa. und So.: 9-20 Uhr
Bowling ist die US amerikanische Version des europäischen Kegelns, und findet seine Ursprünge im späten 19. Jahrhundert. Einwanderer aus Holland und Deutschland brachten den Kegelsport auf den amerikanischen Kontinent – Bowling resultierte aus einem Kegelverbot, das erlassen wurde um Wetteinsätze, die bei diesem Spiel vermehrt getätigt wurden, zu unterbinden. Die veränderten Rahmenbedingungen, wie bspw. 10 statt nur 9 Pins, die Aufstellung der Pins im Dreieck statt im Viereck, sowie die etwas schwerere Kugel umgingen folglich das Kegelverbot geschickt, und führten dazu, dass bald eine neue Sportart entstand. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand Bowling den Weg nach Europa, und avancierte zum beliebten Freizeitsport, der inzwischen höheres Ansehen genießt als der ursprüngliche Kegelsport.
Bowling wird mehr und mehr als anerkannter und ernsthafter Profisport betrieben. Die Beschaffenheit der Bowlingbahn, das Regelwerk, sowie die Anzahl und die Anordnung der Pins in einem gleichseitigen Dreieck mit einer Kantenlänge von exakt 91,44 cm sind vorgeschrieben, und definieren das Bowling. Auch die Länge und Breite der Bahnen, die einzelnen Abschnitte, Größe und Gewicht der Pins, und die Anzahl der Löcher eines Bowlingsballs – fälschlicherweise häufig Kugel genannt – sind klar vorgegeben. Bowlingbälle, von denen es zwei Sorten, den Spareball und den Strikeball, gibt, werden in mehreren Einzelschichten hergestellt, bestehend aus einem Kern und einer Oberschale. Beim Strikeball bewirkt die spezielle Bohrung der Fingerlöcher in Kombination mit dem Kern eine gewollte Unwucht – sie bestimmt die Laufeigenschaften des Balls. Der Spareball hingegen ist einfacher gehalten und läuft geradeaus.
Anders als das Kegeln wird Bowling in sogenannten Bowlingscentern gespielt. Hier kommen spezielle Bowlingschuhe, sowie weitere Utensilien wie Handgelenksschoner und Bandagen zum Einsatz. Profibowler spielen meist mit eigenen Bällen, und Profischuhe sind von komplexer Bauweise, mit einer Gleitsohle und einem Gummiabsatz. Als Material kommt zudem sehr häufig Känguruhleder zum Einsatz. Bei uns spielt man Bowling ungefähr seit den 20er Jahren, wobei 1931 bereits die ersten Meisterschaften ausgetragen wurden. Inzwischen ist Bowling sowohl ein Freizeitsport wie auch eine professionelle Disziplin, die sich in Vereinen organisiert. Der Sport gilt allgemein als ziemlich teuer, bedingt durch Ausrüstung und Nutzungsgebühren der Bowlingbahnen, sowie der gastronomischen Angebote, da das Mitbringen eigener Getränke etc. nicht gestattet ist.