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Abseits

Wenn beim Fußball mitten in einem Angriff plötzlich ein Pfiff des Schiedsrichters ertönt, dann handelt es sich oft um eine Abseits-Situation. Mit der Abseits-Regel soll verhindert werden, dass ein Stürmer dauerhaft direkt vor dem gegnerischen Tor agiert und auf Pässe wartet.

 

 

Dynamischer Spielaufbau wird gefördert

Fußball ist ein dynamisches Spiel, das von schnellen Ballwechseln und Zweikämpfen lebt. Ein guter Angriff wird oft im Mittelfeld vorbereitet und findet dann vor dem Tor des Gegners seinen Abschluss. Um sich aussichtsreiche Situationen zu erarbeiten, müssen die Spieler oft weite Wege laufen. Dass sie genau das tun, hängt nicht nur mit ihrem sportlichen Ehrgeiz zusammen, sondern sehr wesentlich auch mit der Abseits-Regel. Denn für einen Stürmer wäre es natürlich sehr bequem, sich immer ganz nah vor dem gegnerischen Tor aufzuhalten. Dort könnte er dann von seinen Mitspielern mit Bällen versorgt werden und müsste nur noch zielen. Schon in den Anfängen des Fußballs wurde den Verantwortlichen klar, dass ein solches Verhalten dem eigentlichen Sinn des Spiels widerspricht. Aus diesem Grund wurde eine Abseits-Regel eingeführt, die in ihrer heutigen Form im Prinzip unverändert seit 1925 gilt.

 

 

Wann der Schiedsrichter Abseits pfeift

Ein Spieler kann sich immer nur in der gegnerischen Hälfte in einer Abseits-Position befinden. Das ist dann der Fall, wenn er beim Pass eines Mitspielers näher am gegnerischen Tor ist als der Ball und der vorletzte Verteidiger – also der „letzte Mann“ vor dem Torwart. Abwehrspieler sind darum bemüht, sich weit genug vom eigenen Tor zu entfernen. Nur dann gerät ein Angreifer überhaupt in die Gefahr, im Abseits zu stehen. Man spricht deshalb auch von der „Abseitsfalle“, die von den Verteidigern gestellt wird und in die ein Angreifer tappen kann.

 

 

Aktives und passives Abseits

Im Fußball hat der Schiedsrichter zwischen aktivem und passivem Abseits zu unterscheiden. Passives Abseits liegt dann vor, wenn ein im Abseits befindlicher Akteur nicht ins Spielgeschehen eingreift. Kämpft er um den Ball oder behindert er zum Beispiel die Sicht des Torwarts, befindet sich der betreffende Spieler hingegen im aktiven Abseits. Entscheidet der Schiedsrichter auf aktives Abseits, bekommt die gegnerische Mannschaft einen Freistoß. Ein Tor, das aus einer Abseits-Situation heraus fällt, ist nicht gültig. Die Entscheidung darüber, ob Abseits vorliegt oder nicht, trifft der Schiedsrichter in Absprache mit den Linienrichtern. Es handelt sich um eine Tatsachenentscheidung, die nachträglich nicht korrigiert werden kann – selbst wenn sich später zum Beispiel anhand von Fernsehbildern nachweisen lässt, dass ein Angreifer oder gar der Torschütze im Abseits standen.

 

 

Ausnahmen von der Abseits-Regel

Eine Abseits-Situation kann nur dann entstehen, wenn ein Spieler einen normalen Pass nach vorne spielt. Nach einem Einwurf oder einem Eckstoß hingegen kann es kein Abseits geben. Bis zum Jahr 1990 griff die Abseits-Regel bereits dann, wenn sich der vorletzte Verteidiger und der vorderste Angreifer auf gleicher Höhe befanden. Seit einer Regeländerung gilt eine Position auf gleicher Höhe hingegen nicht mehr als Abseits. Seither muss der Stürmer zwingend näher am Tor sein, damit der Schiedsrichter Abseits pfeifen darf.