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Viele Fußballfans besuchen nicht nur die Spiele ihres Lieblingsclubs im heimischen Stadion, sondern sie reisen „ihrer“ Mannschaft auch zu Auswärtsspielen hinterher. Und manchmal geht die Leidenschaft für den Sport auf dem grünen Rasen sogar noch viel, viel weiter: Fußballenthusiasten auf der ganzen Welt versuchen beim sogenannten Groundhopping, so viele Stadien wie nur möglich zu besuchen.

 

Von einem Stadion zum anderen

Möglichst viele Fußballspiele in möglichst vielen unterschiedlichen Stadien sehen – das ist die Grundidee des Groundhoppings. Der Name setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „ground“ für Spielfeld und „to hop“ für springen zusammen. Die Groundhopper springen also von einer Arena zur nächsten. Ihnen geht es dabei aber nicht darum, zum Beispiel nur das Stadion zu besichtigen – nein, sie wollen in der jeweiligen Sportstätte immer mindestens ein Fußballspiel live mitverfolgen.

 

Die Idee entstand in Großbritannien

Großbritannien gilt als Mutterland des Fußballs. Und auch die Idee des Groundhoppings entstand auf der Insel. Sie geht zurück auf die 1970er Jahre und wurde in einer britischen Fußballzeitschrift veröffentlicht. Seinerzeit blieb das Groundhopping allein auf England beschränkt. In den vier englischen Profiligen fanden die Spiele damals in insgesamt 92 verschiedenen Stadien statt. Jene Fans, die bereits in allen 92 Stadien zu Gast waren, so die Ursprungsidee, sollten als Zeichen der Anerkennung eine besondere Krawatte erhalten. Damit alles mit rechten Dingen zuging, galten von Anfang an strenge Regeln: Nur solche Groundhopper, die exakte Daten zu ihren Besuchen in den Stadien vorlegen konnten, wurden geehrt. Wirklich zu überprüfen waren und sind die Angaben jedoch nicht – beim Groundhopping geht es also auch um die Ehre und um Ehrlichkeit.

 

Siegeszug auf dem europäischen Festland

Gut anderthalb Jahrzehnte lang gab es das Phänomen des Groundhoppings beim Fußball praktisch ausschließlich in Großbritannien. Erst mit der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 wurde die Idee auch auf dem europäischen Festland populär. Die WM fand damals in Italien statt, und viele Fans reisten von einem italienischen Stadion zum nächsten. Innerhalb von Deutschland fand das Groundhopping plötzlich ebenfalls viele begeisterte Anhänger. So dauerte es auch nicht lang, bis eine Vereinigung der Groundhopper in Deutschland gegründet wurde. Hier kann man nur durch „besondere Leistungen“ Mitglied werden: Wer aufgenommen werden will, muss den Besuch in mindestens 100 Stadien nachweisen und dabei mindestens zehn verschiedene Länder bereist haben. In die Wertung kommen nur Pflichtspiele. Der Besuch von Freundschaftsspielen wird lediglich bei Begegnungen von Nationalmannschaften akzeptiert. Und es genügt auch nicht ein kurzer Abstecher ins Stadion – der Groundhopper muss mindestens 90 Minuten in der jeweiligen Arena bleiben. Abseits dieser regulierten Strukturen gibt es auch eine größere Zahl von Groundhoppern, die auf eigene Faust unterwegs sind und sich keiner Vereinigung angeschlossen haben.