Badminton in Deutschland

 

Badminton hat den Sprung von der Nische zu einer ernstzunehmenden Sportart längst geschafft: Während so mancher Anfänger es noch immer als „Tennis Light“ betrachtet, ist das schnelle Rückschlagspiel beliebter als jemals zuvor. Ein wesentlicher Faktor für den Zuspruch ist die Tatsache, dass der Sport in Berlin oder Köln mittlerweile genauso möglich ist wie auf dem Land: Immer mehr Sportzentren rüsten nach und eröffnen moderne, flexibel buchbare Plätze für das Match zwischendurch. Auf Easysport erhalten Sie schnell und bequem Zugang zu diesen Sportstätten. Mit wenigen Klicks können Sie Preise vergleichen und den gewünschten Slot in Köln, Berlin oder einer anderen deutschen Stadt buchen – einfacher geht es nicht!

Ein Klassiker der Rückschlagspiele

Badminton ist keine neuzeitliche Erfindung, aber auch nicht das älteste Rückschlagspiel: Lange vor der Manifestierung des Namens „Badminton“ gab es verschiedene Spiele, die dem heutigen Federball ähneln. Historiker gehen davon aus, dass bereits vor über 2.000 Jahren mit flachen Hölzern Ballsportarten betrieben wurden – entsprechende Zeichnungen aus Indien belegen es. Auf dem europäischen Kontinent nahm das Thema während des Barocks Anlauf. Die ersten Vorläufer des modernen Sports hörten auf klingende Namen wie „Battledore“ oder „Jeu de Volant“. In jener Zeit entwickelte sich das Spiel mit dem Federball zu einem beliebten Zeitvertreib des Adels. Die Regeln waren ziemlich simpel: Zwei Spieler mussten sich den Federball möglichst lange zuspielen, ohne dass dieser den Boden berührt. Ein Netz gab es noch nicht.

Die Entstehung des modernen Sports

Doch wie entstand das moderne Badmintonspiel in Europa? Der Landsitz des Duke of Beaufort aus der Grafschaft Gloucestershire hörte auf den Namen „Badminton House“. Auf diesem stellte ein britischer Kolonialbeamter anno 1872 das Rückschlagspiel vor, welches er unter dem Namen „Poona“ in Indien kennenlernte. Bereits ab 1893 wurde der Sport in England in Vereinen betrieben. Keine sechs Jahre später fand mit den „All England Championships“ die erste landesübergreifende Meisterschaft statt, die mittlerweile als das „Wimbledon“ des Sports gilt. Der Trend verbreitete sich schnell im gesamten Land. Während das notwendige Spielgerät vergleichsweise einfach gestrickt war, mangelte es eine lange Zeit an geeigneten Spielstätten. Kurios: Damals wurde die Sportart häufig in Kirchen ausgetragen, da die hohen Decken den Flug des Federballs nicht behinderten.

Badminton in Deutschland hatte Anlaufschwierigkeiten

Der Badmintonsport in der BRD ist erst seit dem Jahr 1902 ein offizielles Thema. In diesem Jahr wurde mit dem Bad Homburger Badmintonclub der erste europäische Verein außerhalb Englands gegründet. Es fehlte jedoch an Schlägern und Federbällen, so dass der große Run nach englischem Vorbild zunächst ausblieb. Der Verein löste sich daraufhin auf. Es sollte fortan bis zu den 1950er Jahre dauern, bis der Sport in Deutschland wieder einen Popularitätsschub erfuhr. Anno 1953 wurden in Wiesbaden die ersten Deutschen Meisterschaften ausgetragen, was dem Sport einen großen Seriositätsbonus einbrachte. Infolgedessen wurden verstärkt Vereine gegründet, so unter anderem in Köln und Berlin. Auch entstand in dieser Zeit der Deutsche Badmintonverband unter der Federführung des „Haribo“-Fabrikanten Hans Riegel.

Von Berlin über Köln bis nach München beliebt

Heute ist das schnelle Spiel von Berlin über Köln bis nach München eine beliebte Freizeitsportart bei Jung und Alt. Zwischenzeitlich entstanden auch neue Varianten: So erfand ein Berliner 2001 das Speedbadminton. Multifunktionssporthallen lassen sich längst binnen kürzester Zeit in Badmintonspielstätten umwandeln. Davon unabhängig existieren auch etliche „echte“ Badmintonhallen, die nur diesem Sport verschrieben sind. Sofern Sie Badminton in Berlin, Köln oder einem anderen deutschen Ballungsraum spielen möchten, sind Sie bei Easysport genau richtig.