Badminton Regeln für das Einzel

 

Wenn Sie nur gelegentlich Badminton spielen, müssen Sie sich nicht unbedingt an die offiziellen Wettkampfregeln halten – der Spaß steht hier klar im Vordergrund. Haben Sie dagegen ein gewisses Könner-Niveau erreicht, sollten die diversen Badminton Regeln genau beachtet werden. Das Spiel erhält dadurch mehr Tiefe und Anspruch. Gleichzeitig wird eine klar definierte Basis für alle Spieler geschaffen, wodurch die eigene Performance messbar wird. Obwohl das Spiel mit dem Federball vergleichsweise einfach gestrickt ist, gibt es doch zahlreiche Badminton Regeln zu beachten. Das Spektrum beginnt beim Badmintoncourt und endet beim Gewicht des Balls. Gut ausgerüstete, moderne Spielstätten, die Sie mit wenigen Klicks bei Easysport buchen können, helfen Ihnen bei der Einhaltung der nachfolgenden Regeln durch möglichst optimale Rahmenbedingungen für Ihr Spiel.

 

Der Badmintoncourt im Detail

Wenn Sie Badminton spielen möchten, ist der Badmintoncourt Ihr Revier. Das Feld für Einzel-Begegnungen ist genau 13,4 Meter lang und 5,18 Meter breit. Wird im Doppel gespielt, erhöht sich die Breite auf 6,10 Meter, während die Länge identisch bleibt. In der Mitte wird der Badmintoncourt durch ein 1,55 Meter hohes Netz getrennt. Hierbei handelt es sich um eine moderne Erfindung: Die Vorläufer des modernen Badminton ähnelten dem heutigen Federball und wurden ohne Netz gespielt. Der hintere Teil des Badmintoncourts wird im nächsten Schritt in das linke und das rechte Aufschlagfeld unterteilt. Die Badminton Regeln beim Einzel besagen, dass die hintere Begrenzungslinie des Badmintoncourts gleichzeitig auch die Aufschlaglinie markiert. Wenn Sie im Doppel Badminton spielen, liegt diese genau 76 Zentimeter vor der Grundlinie.

 

So können Sie regelkonform Badminton spielen

Genauso wie bei vielen anderen Hallensportarten zählen die Begrenzungslinien zum Badmintoncourt und können dementsprechend auch betreten werden. Erst beim Übertreten wird ein Regelverstoß gewertet. Wenn Sie Badminton spielen, arbeiten Sie mit einem etwa fünf Gramm schweren Ball aus Gänse- oder Entenfedern. Während für den Hobbyspieler Ball gleich Ball ist, unterscheiden die Profis zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsstufen. Sie erkennen diese an einem farbigen Ring am Kork: Rot steht für „schnell“ (d.h. einen besonders leichten Ball), grün für „langsam“. Die Mittelstufe ist blau markiert. In einer professionellen Wettkampfsituation können die Badminton Regeln bestimmte Geschwindigkeitsstufen vorschreiben.

 

Die Kunst des richtigen Aufschlags

Das Spiel – ob im Einzel oder Doppel – wird mit dem Aufschlag eröffnet. Auch folgt dieser auf einen Fehler. Beim Aufschlag müssen Sie den Ball diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld schlagen. Dabei muss sich der Kopf des Schlägers beim Auftreffen auf den Ball unterhalb der Taille sowie unterhalb der Schlaghand des Spielers befinden. Der Fuß (Kork) des Balls muss getreu den Badminton Regeln zuerst getroffen werden. Auch müssen beide Spieler innerhalb ihrer jeweiligen Aufschlagfelder mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. Hat der Spieler zum Aufschlag eingesetzt, darf er diese Handlung nicht mehr unterbrechen.

 

Fehler bedeuten Punkte

Nach dem Aufschlag kommt es zu einem Schlagwechsel. Dieser dauert so lange an, bis der Schiedsrichter einen Fehler wertet. Wenn Sie Badminton spielen, entsprechen die Fehler des Gegners einem Punkt zu Ihren Gunsten. Es gibt zahlreiche Situationen, die im Rahmen der Badminton Regeln als Fehler gewertet werden. Dazu zählen falsch ausgeführte Aufschläge, die Berührung des Netzes (solange der Ball noch im Spiel ist), das zweimalige Treffen des Balls und natürlich auch das Berühren des Spielfeldbodens durch den Ball. Wenn Sie nur semiprofessionell Badminton spielen möchten, können Sie mit Ihrem Gegner selbstverständlich auch geringfügige Abweichungen von den beschriebenen Statuten vereinbaren.