Federball und Badminton im Vergleich

Wenn Gelegenheitsspieler einen Badmintonplatz buchen möchten, werfen sie die Sportart häufig voreilig in einen Topf mit Federball. Dabei handelt es sich bei genauer Betrachtung um doch sehr unterschiedliche Sportarten für ebenso unterschiedliche Könner-Niveaus. Eine Abgrenzung liegt auch angesichts der geschichtlichen Entwicklung nahe: Die ersten Ausprägungen des Federballs wurden bereits vor über 2.000 Jahren gespielt, wie bildliche Überlieferungen aus Indien belegen. Schon zu jenen Urzeiten spielten Menschen mit flachen Holzgerätschaften einen leichten Federball hin und her. Ziel war es, einen möglichst langen Ballwechsel zu halten, ohne dass der Federball den Boden berührt. Diese Grundidee begründete später auch das Badminton. Bevor letztere Sportart 1872 offiziell ihren Lauf nahm, vergnügte sich vor allem der britische Adel in den Sommermonaten mit dem Federballspiel. Ein Netz gab es dabei wohlgemerkt nicht – ein wesentlicher Unterschied zum heutigen Badminton.

Historische Entwicklung im Fokus

Die Geburtsstunde des Badminton fand ebenfalls auf britischem Boden statt: Ein englischer Kolonialbeamter stellte das Rückschlagspiel Poona, welches er in Indien kennengelernt hatte, auf dem Landsitz des Duke of Beaufort aus der Grafschaft Gloucestershire vor. Dieser Landsitz trug den Namen „Badminton House“, woraus später der Name der Sportart resultierte. In Großbritannien fand der Sport einen rasanten Zuspruch, auch wenn es lange an tauglichen Spielstätten mangelte. Aus der Not heraus spielte man sogar in Kirchen, da der Federball hier durch die hohen Decken ungehindert fliegen konnte. In Deutschland, wo 1902 der erste Badminton-Verein außerhalb Großbritanniens gegründet wurde, scheiterte der Vormarsch zunächst an fehlenden Spielgerätschaften. Erst ab den 1950er Jahren kam es zu einer Revitalisierung.

Wesentlicher Unterschied beim Spielzweck

In Sachen Ausrüstung ähneln sich Federball und Badminton sehr. Der Teufel steckt aber wie so oft im Detail, genauer gesagt in den Regeln: Beim Badminton versucht der Spieler einen „Fehler“ auf der Gegenseite zu provozieren, so beispielsweise eine gescheiterte Ballannahme. Dafür gibt es Punkte, die am Ende des Tages das Spiel entscheiden. Wenn Sie einen Platz buchen und Federball spielen, geht es dagegen um einen möglichst langen Ballwechsel. Letzterer kann heute sowohl mit, als auch ohne Netz stattfinden, was den Freizeit-Charakter der Sportart unterstreicht. Klassisches Badminton findet dagegen grundsätzlich mit einem Netz in der Court-Mitte statt. Daneben gibt es aber auch moderne Ausprägungen wie Speedbadminton, bei denen ebenfalls ohne Netz gespielt wird. Spielstätten für diese können Sie ebenfalls komfortabel bei Easysport buchen.

Verschiedene Anforderungen an das Spielgerät

Fernab der Prämisse, einen möglichst langen Ballwechsel zu unterhalten, kommt Federball ohne nennenswerte Reglements aus. Vollwertiges Wettkampfbadminton ist im Vergleich dazu hart reglementiert: Das Spektrum beginnt mit den Abmessungen des Courts und endet mit der Geschwindigkeitsstufe des Federballs. Damit liegt es auch auf der Hand, dass professionelle Schläger und Bälle für den Wettkampf deutlich hochwertiger und damit auch in der Anschaffung teurer sind. Im Gegensatz dazu kommen beim Federball zumeist einfach gestrickte, preiswerte Spielgeräte zum Einsatz.

Court bequem online buchen

Wenn Sie einen Platz für das nächste Spiel buchen möchten, sind Sie bei Easysport genau richtig: Mit wenigen Klicks finden Sie die perfekte Spielstätte in Ihrer Nähe. Ob Sie hier letzten Endes Badminton oder doch nur das simple Federball spielen, ist unerheblich – die Plätze eignen sich problemlos für beides. Regionale Grenzen gibt es kaum: Von Berlin über Frankfurt bis hin nach München können Sie eine Vielzahl von Plätzen bei Easysport buchen.