Badminton ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Eine wachsende Zahl von Sportler erkennt, dass sich beim Badminton Ausdauertraining und Spaß am Spiel perfekt kombinieren lassen. Allein in Deutschland gibt es rund 2.600 Badmintonvereine, in denen mehr oder weniger ambitionierte Spieler den Bällen hinterher jagen. Die Bandbreite reicht vom Jugendbereich über U19- bis hin zu reinen Senioren-Mannschaften. Der Spielbetrieb ist in verschiedenen Klassen organisiert, so dass man bei den Punktspielen immer auf ungefähr gleich starke Gegner trifft. Neben Hobbyturnieren gibt es für ambitionierte Spieler Wertungsturniere und Meisterschaften auf Landes- sowie Bundesebene.

 

 

Badmintonvereine stellen über 5.000 Mannschaften

Im Vergleich zum Beispiel zu Fußball- oder Turnvereinen sind Badmintonvereine in der Regel relativ klein. Nach Angaben des Deutschen Badminton-Verbands sind rund 200.000 Mitglieder zwischen Flensburg und München, zwischen Aachen und Görlitz in einem Badmintonverein aktiv. Sie bilden zusammen mehr als 5.000 Mannschaften. Die Vereinsorganisation ist dort am stärksten, wo die meisten Menschen leben: Das größte Bundesland Nordrhein-Westfalen steht in Sachen Mitgliederzahlen auf Platz eins, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Allein in NRW ist rund ein Viertel aller deutschen Badmintonspieler aktiv.

 

 

Der Nachwuchs bleibt am Ball

Für jede Vereinsorganisation ist die Altersstruktur der Mitglieder von großer Bedeutung. Eine aktive sportliche Betätigung ist oft nur bis zu einem gewissen Alter möglich – insbesondere bei Sportarten wie Badminton, die gute Kondition und Beweglichkeit erfordern. Die Zahl der Senioren, die zur Vereinsorganisation gehören, ist mit rund vier Prozent vergleichsweise gering. Die Altersgruppe der 41- bis 60-Jährigen hingegen macht rund ein Drittel aller Mitglieder aus. Ebenso stark, und das ist für jeden Badmintonverein eine gute Nachricht, ist der Nachwuchs vertreten. Fast jedes dritte Mitglied in der Vereinsorganisation ist 18 Jahre oder jünger. Die Zukunft des Badmintonsports innerhalb der Vereine scheint also für die Zukunft gesichert. Nicht mitgerechnet sind all jene Sportler, die Badminton als reines Hobby ohne Vereinszugehörigkeit betreiben oder die beispielsweise in einem privaten Sportzentrum aktiv sind.

 

 

Badminton ist noch eine Männerdomäne

Schaut man sich die Geschlechterverteilung in der Vereinsorganisation an, so sieht man, dass Badminton derzeit noch eine mehrheitlich „männliche“ Sportart ist. Mehr als 60 Prozent der Badminton-Akteure sind Männer, doch der Frauenanteil wächst.