Beim Fußball kommt es auf eine gute Kondition an, aber auch auf ausreichend Kraft. Ambitionierte Sportler sollten wichtige Muskelgruppen durch ein gezieltes Krafttraining stärken. Das erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern reduziert zugleich die Verletzungsgefahr.

 

Schnelle Bewegungen und ein kräftiger Schuss

Beim Fußball wird in erster Linie die Beinmuskulatur beansprucht. Das oft rasante Spiel hält besondere Anforderungen bereit: Schnelle Richtungswechsel, Sprünge und Sprints sind wichtig im Kampf um den Ball. Eine starke Muskulatur kann hier den entscheidenden Vorteil gegenüber dem Gegner bringen. Ob ein Fußballer regelmäßig Krafttraining betreibt, lässt sich auch an seinem Schuss ablesen. Mit einer starken Oberschenkel- und Wadenmuskulatur kann er den Ball wesentlich fester und weiter schießen. Das bringt nicht nur beim weiten Passspiel Vorteile mit sich, sondern auch und gerade beim Schuss aufs Tor.

 

Eine starke Muskulatur ist weniger verletzungsanfällig

Viele schmerzhafte Verletzungen beim Fußball kommen durch eine Überlastung der Muskulatur zustande. Schon kleinste Risse im Muskelgewebe können gravierende Folgen haben. Deshalb ist das richtige Aufwärmen vor dem Beginn des Trainings beziehungsweise vor dem Anpfiff so wichtig. Doch auch regelmäßiges Krafttraining ist eine erstklassige Vorbeugung gegen Verletzungen aller Art. Durch ein spezielles Training, das die Struktur der Muskeln festigt, werden sie deutlich belastbarer. Das Risiko, zum Beispiel eine Zerrung oder gar einen Muskelfaserriss zu erleiden, sinkt spürbar.

 

Training im Fitnessstudio

Die meiste Trainingszeit verbringen Fußballer natürlich auf dem Platz, wo sie allein oder gemeinsam mit der Mannschaft trainieren. Hier stehen aber in erster Linie solche Übungen auf dem Programm, die zu mehr Ausdauer führen oder bei denen bestimmte Spielzüge geübt werden. Reines Krafttraining hingegen lässt sich auf dem Platz nur eingeschränkt durchführen, weil die erforderlichen Hilfsmittel fehlen. Zwar sind einfache Übungen möglich, bei denen das eigene Körpergewicht zur Stärkung der Muskelgruppen genutzt wird. Wesentlich effektiver ist aber der regelmäßige Besuch im Fitnessstudio. Hier gibt es professionelle Geräte, mit denen sich sehr gezielt die Muskulatur in den Beinen trainieren lässt. Fußballer, die gerade erst mit dem Krafttraining starten, sollten die eigene Leistungsfähigkeit zu Beginn nicht überschätzen. Es empfiehlt sich, zunächst mit relativ leichten Gewichten ins Training einzusteigen und die Belastung dann Schritt für Schritt zu erhöhen.

 

Dauerhaft „am Ball bleiben“

Das Ziel des Krafttrainings für Fußballer besteht darin, einerseits die Schnellkraft zu erhöhen und andererseits die Ausdauer zu verbessern. Beide Ziele lassen sich mit unterschiedlichen Übungen erreichen, die der Sportler sich von einem Mitarbeiter des Fitnessstudios zeigen lassen sollte. Die korrekte Ausführung der einzelnen Übungen ist für den Trainingserfolg von großer Bedeutung. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erreichen, muss das Krafttraining außerdem regelmäßig stattfinden. Experten raten, mindestens einmal pro Woche eine Einheit an den Geräten einzuplanen. Noch besser sind zwei oder drei Trainingstermine in der Woche.